Chronik unseres Spielmannszuges

Zur Glanzzeit des Spielmannswesens in Wien gab es 6 Züge (die Spielmannszüge Mariahilf, Gersthof, Liesing, Klosterneuburg, Meidling und Langenzersdorf) mit insgesamt 164 Musikern.  Übriggeblieben davon ist heute nur noch der SZ Wien-Mariahilf, der seit seiner Gründung im Jahr 1957, auch österreichweit, auf einen ununterbrochenen Betrieb - mit all seinen Höhen und Tiefen - zurückblicken kann und somit der älteste ÖTB-Spielmannszug ist.

2015 David Mitterhuber wird neuer SZ-Leiter.
2014  
2013 Eine Reihe von Jubiläumsfeiern von Vereinen (150 Jahre: TV St. Pölten 1863, ÖTB-TV Mödling 1863, ÖTB-TV Neunkirchen 1863; 125 Jahre: ÖTB-TV Neulengbach 1888) werden von uns bespielt.

Im Rahmen des Konzertes "Musik in der Kirche" am 01.12.2013 in der Evangelischen Gustav Adolf Kirche Gumpendorf übergibt Wilfried Nebenführ offiziell den Dirigentenstab an Damir Matejas.

2012 In diesem Jahr stehen 2 Konzerte - am 24.03.2012 im Haus der Begegnung Mariahilf und 02.12.2012 in der Evangelischen Gustav Adolf Kirche Gumpendorf - am Programm.

Weiters werden zwei ÖTB-Großveranstaltungen beschickt: das Bundes-SZ-Treffen vom 26.-27.05.2012 in Braunau sowie das 12.ÖTB-Bundesturnfest vom 10.-14.07.2012 in Innsbruck, an dem 11 Spielleute teilnehmen.

Eine besonders ehrenvolle Aufgabe wird uns zuteil, als wir das Festkonzert "Die Geschichte des Marsches" des Wiener Landesblasorchesters (als Startschuss für das 33. Österreichisches Blasmusikfest) im Arkadenhof des Wiener Rathauses als "Spil" der Landsknechte eröffnen dürfen.

2011 Damir Matejas schließt mit "Sehr gutem Erfolg" den 4-semestrigen Kapellmeister-Lehrgang des Wiener Blasmusikverbandes ab.
2010 Mit 25 Musikern tritt der SZ Wien-Mariahilf am 20.03.2010 mit den Stücken Militärmarsch Nr. 1 (Franz Schubert) und Music for a Festival (von Brian Connery) beim Konzertwertungsspiel des WBV in der Kategorie "Kritikspiel" an und darf sich über ein sehr positives Feedback freuen.
2009 Ein Highlight ist die Mitwirkung an der Eröffnung der von Mag. Elke Nebenführ organisierten Sonderausstellung "Spielmannszüge" im Blasmusikmuseum Oberwölz am 09.05.2009.

Bei der SZ-Leiter-Sitzung am 24.10.2009 legen folgende Spielleute aus unserem SZ ihre Funktionen zurück:
Mag. Markus Gschladt.........Bundeswart SZ-Wesen
Mag. Elke Nebenführ..........Bundeswart-Stv., Organisationsleiter
Ing. Wilfried Nebenführ......Bundesdirigent

Am 13.12.2009 wird für die 50 Jahre Jubiläums-CD des Wiener Blasmusikverbandes Beim Sperl (von Otto Wacek) aufgenommen.

2008 Mit 24 Musikern tritt der SZ Wien-Mariahilf am 05.04.2008 mit dem Pflichtstück Trailridge Saga (von James Barnes) und All Glory Told (von James Swearingen) als Selbstwahlstück zum Konzertwertungsspiel des WBV in der Leistungsstufe B an und erreicht einen "guten Erfolg".

Gottfried Angerer legt seine Funktion als SZ-Leiter zurück. Wilfried Nebenführ übernimmt wieder die Leitung.

2007 Am 15.06.2007 feiert der SZ Wien-Mariahilf mit einem Festkonzert im Schloss Laxenburg sein 50-jähriges Bestandsjubiläum. Zu diesem Anlass wird auch eine Festschrift herausgegeben.

Im Rahmen der Feier werden folgende Spielleute durch den Wiener Blasmusikverband geehrt:
Ing. Peter Gschladt - Ehrenzeichen in Gold
Ing. Wilfried Nebenführ - Ehrennadel in Silber
Ing. Manfred Nebenführ sen. - Verdienstkreuz in Silber 

2006 Beim 11.ÖTB-Bundesturnfest vom 10.-15.07.2006 in Linz erreicht der SZ Wien-Mariahilf beim Wertungsspiel mit dem Pflichtstück Hessenmarsch (von Karl Pernklau) und dem Selbstwahlstück Militärmarsch Nr. 1 (von Franz Schubert) bei der Bühnen- und dem Bozner Bergsteigermarsch (von Sepp Tanzer) bei der Marschwertung mit 87,29 Gesamtpunkten den 5.Platz und einen "sehr guten Erfolg".
2005

Am 22.01.2005 haben die Trompeter des SZ Wien-Mariahilf einen Fernsehauftritt im Rahmen der Dreharbeiten zur RTL-Show "Die Burg. Prominent im Kettenhemd" auf der Burg Rapottenstein.

Mit 25 Musikern tritt der SZ Wien-Mariahilf am 12.03.2005 mit dem Pflichtstück Aus der Quadrille (von Joseph Lanner) und der Ouvertüre zu Die Banditen (von Jacques Offenbach) als Selbstwahlstück zum Konzertwertungsspiel des WBV in der Leistungsstufe B an und erreicht einen "sehr guten Erfolg".

In einer Spielgemeinschaft mit den Spielleuten der SZ Grieskirchen, Judenburg und Klosterneuburg repräsentiert der SZ Wien-Mariahilf beim Deutsches Turnfest vom 14.-20.05.2005 in Berlin das österreichische SZ-Wesen.

Eine große Beteiligung von Seiten der Mariahilfer erfährt das ÖTB Wien Turnfest in Klosterneuburg vom 24.-26.06.2005. Neben der Umrahmung von Schauturnen/ Eröffnung und Schlussfeier und einem Platzkonzert bringt der SZ Wien-Mariahilf auch den Großen Österreichischen Zapfenstreich zur Aufführung.

Bei der 120 Jahrfeier des ÖTB TV Wien-Mariahilf am 19.November im Festsaal der Pfarre Akkonplatz kommt dem SZ Wien-Mariahilf eine gestaltende Rolle zu.
2004

In diesem Jahr übernimmt Gottfried Angerer die Leitung des SZ Wien-Mariahilf.

Mit 27 Musikern tritt der SZ Wien-Mariahilf am 27.03.2004 mit dem Pflichtstück Gaukler-Ouvertüre (von Josef Lampl) und dem Selbstwahlstück Die Schwätzerin (von Josef Strauß) zum Konzertwertungsspiel des WBV in der Leistungsstufe B an und erreicht einen "sehr guten Erfolg".

Am 23.05.2004 findet im Saal der Pfarre Akkonplatz das Frühjahrskonzert des SZ Wien-Mariahilf statt, an dem auch der jüngster SZ-Nachwuchs (Elke Mayr, Edda Schultes und Fritz Mayr) das erste Mal mit dem gesamten Orchester auftritt. Freuen können sich die 31 Musiker nicht nur über zahlreichen Besuch der Veranstaltung - es sind über 200 Zuhörer gekommen - sondern auch darüber, dass sogar der Komponist eines der Konzertstücke anwesend ist: Josef Lampl (Gaukler-Ouvertüre).

Mag. Markus Gschladt wird am 17.10.2002 im Rahmen des ÖTB-Bundesturntages in Kufstein zum Bundeswart für Spielmannswesen gewählt.
2003

Mit 22 Musikern tritt der SZ Wien-Mariahilf am 29.03.2003 das erste Mal bei der Konzertwertung des Wiener Blasmusikverbandes an. Mit den Stücken Militärmarsch Nr. 1 (von Franz Schubert) und Bauern-Polka (von Johann Strauß Sohn) erreicht er in der Leistungsstufe B einen "sehr guten Erfolg".

Beim 9.Bundesspielmannszug-Treffen vom 07.-09.06.2003 in Baden erreicht der SZ Wien-Mariahilf beim Wertungsspiel mit den Kürstücken Bauern-Polka (von Johann Strauß Sohn) und Aus dem Kärntnerland (von Johann Sitter) bei der Bühnen- und dem Bozner Bergsteigermarsch (von Sepp Tanzer) als Pflichtstück bei der Marschwertung mit 82,17 Gesamtpunkten den 5.Platz und einen "sehr guten Erfolg".

Vom 31.10.-02.11.2003 hält der SZ Wien-Mariahilf ein Probenwochenende in Ungarn gemeinsam mit all seinen Nachwuchsmusikern ab.
2002

Beim Wertungsmusizieren im Rahmen des Deutsches Turnfest in Leipzig vom 18.-22.05.2002 erreicht der SZ Wien-Mariahilf in der Gästeklasse mit den Stücken Die Regimentskinder (von Julius Fucik) und Wien bleibt Wien (von Johann Schrammel) bei der Bühnenwertung einen "guten Erfolg".

Es beginnt die SZ-interne Ausbildung von 6 weiteren Nachwuchsmusikern: Mayr Elke, Schultes Edda (Flöte); Dölzel Paul, Lisiecka Boris, Schultes Gerold (Schlagzeug); Mayr Fritz (Trompete)

Der musikalische Leiter des SZ Wien-Mariahilf, Ing. Wilfried Nebenführ, schließt im November den viersemestrigen Kapellmeisterlehrgang des Wiener Blasmusikverbandes mit sehr gutem Erfolg ab.

Am 22.11.2002 findet das 2.Jahreskonzert auf der Burg in Perchtoldsdorf statt.
2001

Anfang März beginnt die sz-interne Ausbildung von Nachwuchsmusikern.

Beim Wertungsmusizieren im Rahmen des Bayrischen Landesturnfestes vom 01.-04.06.2001 in Regensburg belegt die Spielgemeinschaft Wien-Mariahilf-Klosterneuburg in der Gästeklasse hinter Linz und Graz mit den Stücken Toska po rodine (russische Weise) und Sempre Avanti (von Julius Fucik) bei der Bühnen- und Castaldo Marsch (von Rudolf Novacek) bei der Marschwertung Rang 3.

Beim Wertungsmusizieren im Rahmen des 10.ÖTB-Bundesturnfestes vom 09.-14.07.2001 in Salzburg erreicht der SZ Wien-Mariahilf mit den beiden Kürstücken Toska po rodine und Sempre Avanti bei der Bühnen- und dem San Carlo (von Oscar Tschuor) als Pflichtstück bei der Marschwertung mit 85,04 Gesamtpunkten den 3.Platz und einen "sehr guten Erfolg" in der Allgemeinen Klasse - ein tolles Ergebnis, das den 1996 beim Bundesturnfest in Krems erreichten 3.Platz bestätigt
2000

Im Jahr 2000 erfolgt die offizielle Aufnahme des SZ Wien-Mariahilf in den Wiener Blasmusikverband. Zur CD, die unter dem Titel "40-Jahre WBV JubiläumsCD" aufgenommen wird, steuert der SZ Wien-Mariahilf den Neapel-Marsch (von Luigi Musso) sowie den Fehrbelliner Reitermarsch (von Richard Henrion) bei.

Im Herbst des Jahres geht der SZ Wien-Mariahilf online und wirkt auch an der Festveranstaltung am 04.11.2000 anlässlich 40 Jahre Wiener Blasmusikverband in der Kurhalle Oberlaa mit.
1999

Manfred Nebenführ jr. übernimmt die SZ-Leitung.

Das kleine Überraschungskonzert des SZ Wien-Mariahilf am 20.03.1999 in Perchtoldsdorf zum 60.Geburtstag von Bundeswart Edgar Gschladt wächst sich buchstäblich zu einem Bundesspielmannszugtreffen aus, als sich 274 MusikerInnen der ÖTB Spielmannszüge aus ganz Österreich dazugesellen.

Das Konzert des SZ Wien-Mariahilf am 26.11.1999 wird auf CD gebannt.
1998

Das Deutsche Turnfest in München wird aus Kostengründen ausgelassen.

Dank der großzügigen Spenden zum 40-Jahrjubiläum des SZ Wien-Mariahilf wird eine Erweiterung des Klangkörpers um 2 Pauken möglich.

Vom 24.-25.10.1998 findet ein Wochenendlehrgang in Münzkirchen (OÖ) statt, der mit einem Abschlusskonzert gemeinsam mit den SZ Münzkirchen und Klosterneuburg beendet wird.
1997

Beim Wertungsmusizieren im Rahmen des 8.Bundesspielmannszug-Treffens vom 17.-19.05.1997 in Judenburg erreicht der SZ Wien-Mariahilf mit den Kürstücken Wien bleibt Wien (von Johann Schrammel) und 27er Regimentsmarsch (von Franz Blümel) bei der Bühnen- und dem Olympiademarsch (von Jaroslav Labsky) als Pflichtstück bei der Marschwertung mit 146,7 Gesamtpunkten den 8.Platz und das Prädikat "2.Rang".

Ein nicht ganz befriedigendes Ergebnis beim Wertungsmusizieren, hervorgerufen unter anderem auf musikalischem Gebiet durch schlechte Intonation aus der Kombination von alten Sandner-Flöten mit Klappenflöten, lässt 1997 den Entschluss zu einer neuerlichen Umstellung bei den Flöten reifen, diesmal von B auf C.

Gemeinsam mit dem SZ Perg wird eine Reise zum Vereins- und Musikfest vom 23.-24.08.1997 nach Ortrand unternommen.

Anlässlich „40-Jahre SZ Wien-Mariahilf“ findet am 29.11.1997 im Gallitzin-Schlößl in Ottakring ein gut besuchtes Festkonzert mit Freunden und Gönnern des SZ Wien-Mariahilf statt, bei dem das Ehrenzeichen des SZ Wien-Mariahilf an Edgar Gschladt und Manfred Nebenführ verliehen wird.
1996 Beim 9.ÖTB-Bundesturnfest vom 08.-14.07.1996 in Krems erreicht der SZ Wien-Mariahilf beim Wertungsspiel mit dem Pflichtstück Von der Tann (von Andreas Hager)  und dem Kürstück Kreuzritter Fanfare (von Richard Henrion) bei der Bühnen- und dem Olympiademarsch (von Jaroslav Labsky) bei der Marschwertung mit 162,7 Gesamtpunkten den 3.Platz und das Prädikat "1.Rang".
1995

Die Eigenständigkeit der letzten SZ-Gruppen in den anderen Wiener Vereinen ist zu Ende. Wer weiterspielen will, wechselt zum SZ Wien-Mariahilf.

Stabführer Norbert Jüttner übernimmt nun auch die Leitung des SZ Wien-Mariahilf.

Der SZ Wien-Mariahilf spielt zur Eröffnung der 19.Weltmeisterschaft in Rhythmischer Sportgymnastik in der Wiener Stadthalle.

Zum 110-jährigen Bestandsjubiläum des ÖTB TV Wien-Mariahilf zeigt der SZ Wien-Mariahilf bei der Festveranstaltung im Hotel Wimberger eine Musik in der Bewegung.
1994 Der SZ Wien-Mariahilf fährt zum Deutschen Turnfest vom 15.-22.05.1994 in Hamburg.
1993 Beim Wertungsmusizieren im Rahmen des 7.Bundesspielmannszug-Treffens vom 29.-31.05.1993 in Linz erreicht der SZ Wien-Mariahilf mit dem Pflichtstück San Carlo (von Oscar Tschuor) und dem Kürstück Prinz Eugen Marsch (von Andreas Leonhardt) bei der Bühnen- und dem Pflichtstück 47er Regimentsmarsch (von Joseph Franz Wagner) bei der Marschwertung mit 151,7 Gesamtpunkten den 4.Platz und das Prädikat "2.Rang".
1991 Beim 8.ÖTB-Bundesturnfest vom 08.-14.07.1991 in Graz erreicht der SZ Wien-Mariahilf beim Wertungsspiel, das erstmalig auch bei einem Bundesturnfest durchgeführt wird, mit dem Pflichtstück Bozner Bergsteigermarsch (von Sepp Tanzer) und dem Kürstück San Angelo (von Siegfried Rundel) bei der Bühnen- und dem 47er Regimentsmarsch (von Joseph Franz Wagner) bei der Marschwertung mit 149 Gesamtpunkten den 8.Platz und das Prädikat "2.Rang".
1990 Hauptereignis des Jahres ist die Fahrt zum Deutschen Turnfest vom 27.05.-03.06.1990 in Dortmund und Bochum.
1989

Im Rahmen des 6.Bundesspielmannszug-Treffens vom 29.04.-01.05.1989 in Bad Hall erreicht der SZ Wien-Mariahilf beim Wertungsspiel mit dem Kürstücken Military Escort (von Harold Bennett) und Marsch der Finnländischen Reiterei (Tradition) bei der Bühnen- und dem Pflichtstück 47er Regimentsmarsch (von Joseph Franz Wagner) bei der Marschwertung mit 145 Gesamtpunkten den 7.Platz und das Prädikat "2.Rang".

Zwei Auslandsreisen werden in diesem Jahr noch unternommen: vom 30.06.-07.07.1989 nach Deutschland (Rendsburg - Travemünde - Hamburg - Lübeck) und vom 23.-24.09.1989 nach Ungarn (Döbrönte).
1986 Gemeinsam mit Spielleuten aus Gersthof und Klosterneuburg wird vom 05.-09.05.1988 eine Fahrt nach Lübeck zum Landestreffen der Turnermusiker und Spielleute des Schleswig-Holsteinschen Turnverbandes unternommen.
1987

Ing. Peter Oberleitner übergibt die Leitung des SZ Wien-Mariahilf an Ingo Nebenführ.

28 Mariahilfer Spielleute nehmen am Deutschen Turnfest vom 31.05.-07.06.1987 in Berlin teil.

Im Rahmen der Vereinsjulfeier wird das 30-jährige Bestandsjubiläum des SZ Wien-Mariahilf gebührend gefeiert.
1986

Beim Wertungsspiel im Rahmen des 5.Bundesspielmannszug-Treffens vom 15.-19.05.1986 in Salzburg erreicht der SZ Wien-Mariahilf mit dem Pflichtstück Rainer-Marsch (von Hans Schmid) und dem Kürstück Prinz Eugen Marsch (von Andreas Leonhardt) in der Gesamtwertung den 6.Platz.

Beim 7.ÖTB-Bundesturnfest vom 09.-13.07.1986 in Krems werden die Wiener Spielleute auserkoren, den Großen Österreichischen Zapfenstreich darzubieten.
198% Bei der 100-Jahr-Feier des Turnvereins Wien-Mariahilf in den Sofiensälen am 16.11.1985 ist der SZ Wien-Mariahilf nicht zu überhören.
1984 Der SZ Wien-Mariahilf ist erstmals im Fernsehen zu sehen, und zwar bei Heinz Conrads.
1983

Der Bedeutung des Spielmannswesens in Wien wird auch durch die ÖTB-Bundesleitung Rechnung getragen: Schlagzeuger Edgar Gschladt wird zum Bundeswart für Spielmannswesen im ÖTB bestellt - eine Funktion, die er bis ins Jahr 2001 ausübt.

16 Spielleute fahren mit den Gau-SZ Wien zum Deutschen Turnfest vom 26.06.-03.07.1983 in Frankfurt.

Beim 4.Bundesspielmannszug-Treffen vom 21.-23.05.1983 in Graz wird erstmalig ein Wertungsspiel ausgetragen. Mit dem Hessenmarsch (von Karl Pernklau) als Pflichtstück für alle erreicht der SZ Wien-Mariahilf das Prädikat "Sehr guter Erfolg" und den 5.Platz.
1982 Der SZ Wien-Mariahilf feiert sein 25-jähriges Bestehen. In diesem Jahr erreicht das Spielmannswesen in Wien seinen absoluten Höhepunkt: Bei der Schifffahrt "10 Jahre Gauspielmannszug Wien" nach Dürnstein in der Wachau spielen 164 Spielleute aus 6 Wiener Spielmannszügen.
1981

Im Zuge der Aufnahmen zur Langspielplatte wurde deutlich, dass eine Vereinheitlichung bei den Flöten - einige Züge spielen auf Ces-, andere wiederum auf B-Flöten - dringend notwendig ist. Nach reiflicher Überlegung entscheidet man sich für die für Spielmannszüge besser geeignete B-Stimmung und so muss auch der SZ Wien-Mariahilf neue Instrumente anschaffen und umlernen.

Am 6.ÖTB-Bundesturnfest vom 13.-19.07.1981 in Villach nimmt der SZ Wien-Mariahilf im Rahmen des Gau-SZ Wien teil.
1980 Durch den Rückzug einiger Spielleute aus dem aktiven Betrieb konzentriert sich die SZ-Arbeit hauptsächlich auf die Unterstützung des Gauspielmannszuges. Höhepunkt beim Gauturnfest vom 05.-08.06.1980 in Wien ist eine "Musik in Bewegung", dargeboten vom Gau-SZ Wien im Rahmen des Schauturnens in der Wiener Stadthalle.
1979 1978/79 wird gemeinsam mit den anderen ÖTB-Spielmannszügen im Baumgartner Casino die erste Schallplatte mit Spielmannszugmusik aufgenommen, zu der die Wiener Spielleute (SZ Mariahilf, SZ Gersthof, SZ Liesing, SZ Klosterneuburg) Turner auf zum Streite (Tradition), O du mein Österreich (von Ferdinand Preis), den Rainermarsch (von Hans Schmid), den Rheinritter Fanfarenmarsch (von H. Egidius), den Brucker-Lager Marsch (von Johann N. Kral), den Präsentiermarsch (von Friedrich Wilhelm III), Kärntner Liedermarsch (von A. Seifert) und die Saatreiter Fanfare (Tradition) beisteuern.
1978

Ing. Peter Oberleitner übernimmt die Leitung des SZ Wien-Mariahilf.

Eine kleine Abordnung des SZ Wien-Mariahilf besucht das Deutsche Turnfest vom 30.07.-05.08.1978 in Hannover.
1977

Als "Die Banda kommt" eröffnen die Mariahilfer Spielleute am 20.02.1977 den 107.Narrenabend des 1.Wiener Männergesangsvereins.

Rechtzeitig zum 20-jährigen Bestandsjubiläum des SZ Wien-Mariahilf wird in Nürnberg ein Schellenbaum gekauft, der anlässlich der Festveranstaltung „20 Jahre SZ“ am 16.04.1977 im Haus der Begegnung den Musikern übergeben wird.

Aus Anlass dieses Jubiläums wird vom 01.-04-09.1977 eine Kurz-Konzertreise nach Kärnten (Ferlach, Klagenfurt, Pörtschach, Villach) organisiert.

Bei der Feier "25 Jahre Österreichischer Turnerbund" am 11.11.1977 in der Linzer Sporthalle darf der SZ Wien-Mariahilf natürlich nicht fehlen.

1976 Die Sensation des Jahres für den SZ Wien-Mariahilf ist ein Live-Auftritt am 18.05.1976 bei der Radiosendung "Autofahrer unterwegs" mit den Stücken Rainermarsch (von Hans Schmid), Grüße aus Dortmund und Kreuzritter-Fanfare (von Richard Henrion). Dass der Tonmeister die relativ saubere Kreuzritter-Fanfare musikalisch verunstaltet hat, müssen die Musiker leider später anhand einer Aufzeichnung feststellen.

Mit dem 2.Bundesspielmannszug-Treffen vom 04.-07.06.1976 in Wien ist der SZ Wien-Mariahilf für einige Tage Gastgeber für 382 Spielleute aus 15 österreichischen SZ.

Das 5.ÖTB-Bundesturnfest vom 12.-18.07.1976 in Salzburg wird mit 30 Spielleuten beschickt.
1975 

In diesem Jahr gibt es auch Neuerungen im Verpflegungsbereich bei SZ-Reisen: Der schon bei den Wochenendlehrgängen bewährte Küchendienst unter Verpflegswart Wolfgang Fröschl versorgt erstmals beim oberösterreichischen Gauturnfest vom 10.-13.07.1975 in Steyr die Spielleute des SZ Wien-Mariahilf vom fahrenden Küchenwagen aus mit ausreichenden Menüs und kalten und warmen Getränken.

Die 90-Jahresfeier des Turnvereins Wien-Mariahilf am 15.11. wird, wie nicht anders zu erwarten, vom SZ Wien-Mariahilf aktiv mitgestaltet.
1974 Im Rahmen des Wiener Gauturnfestes vom 22.-26.05.1974 werden zahlreiche Großveranstaltungen bespielt: Schauturnen in der Wiener Stadthalle, Platzkonzert vor dem Wiener Rathaus. Auch ein Großkonzert vor dem Schloss Schönbrunn wird abgehalten.
1973

Nun werden auch Gau-SZ-Lehrgänge am Turnplatz des TV Langenzersdorf unter Mariahilfer Federführung abgehalten.

Erstmalig tritt der Wiener Gauspielmannszug mit 43 Spielleuten (davon 18 Mariahilfer)  beim Deutschen Turnfest in Stuttgart 12.-17.06.1973 öffentlich in Erscheinung.

Insgesamt nehmen an diesem Fest 1.500 Österreicher mit 400 Spielleuten (!) teil.
1972

Ing. Manfred Nebenführ übernimmt wieder die Leitung des SZ Wien-Mariahilf.

Am 05.06.1972 wird im Vereinsheim des ÖTB TV Wien-Mariahilf der Wiener Gauspielmannszug gegründet.
1971 Die komplette Mannschaft nimmt am 4.ÖTB-Bundesturnfest vom 14.-18.07.1971 in Linz teil.
1970 Legendär ist der Auftritt als "Los Cravallos" beim 100.Narrenabend des 1.Wiener Männergesangsvereins am 08.02.1970 in den Sophiensälen.
1969 Zu Jahresbeginn wird der SZ Wien-Mariahilf für mehrere Ballveranstaltungen engagiert, darunter auch der Narrenabend des 1.Wiener Männergesangsvereins.
1968

Ing. Gernot Kogler leitet ab nun den SZ Wien-Mariahilf.

Beim Deutschen Turnfest vom 28.05.-02.06.1968 in Berlin musizieren die Spielleute des SZ Wien-Mariahilf gemeinsam mit jenen der SZ Salzburg, Wels und Ried.
1966 Ing. Manfred Nebenführ löst Julius Waschkau als SZ-Leiter ab.

Von insgesamt 24 absolvierten Einsätzen zählen die Teilnahme an der Schifffahrt des Turngaues Wien und am 3.ÖTB-Bundesturnfest vom 13.-17.07.1966 in Innsbruck zu den herausragenden Ereignissen.

1965 In diesem Jahr werden 12 Einsätze bestritten, wobei wegen beruflicher oder militärischer Verhinderung einiger Turnbrüder nie ein Auftreten in der gesamten Spielstärke möglich ist.
1964

Der 1960 gegründete Fremdenverkehrs- und Verschönerungsverein Tullnerbach veranstaltet am 21.06.1964 das erste Mal eine Sonnwendfeier, für deren musikalische Umrahmung der SZ Wien-Mariahilf sorgt. Seit diesem Tag zählt der Einsatz bei der Sonnwendfeier in Tullnerbach zu einem der jährlichen Fixeinsätze des SZ.

Beim Gauturnfest von NÖ und Wien vom 27.-28.06.1964 in Krems tritt der SZ mit 34 Spielleuten auf.

1963 Aufgrund von Urlaubsproblemen - einige Spielleute sind gerade beim Bundesheer eingerückt - ist eine Teilnahme am Deutschen Turnfest vom 15.-21.07.1963 in Essen als kompletter Zug nicht möglich. Sechs Mariahilfer Schlachtenbummler machen sich aber dennoch auf den Weg.
1962

Julius Waschkau übernimmt von Friedrich Nebenführ Leitung und Stabführung des SZ Wien-Mariahilf.

Zunächst besteht der Spielmannszug ausschließlich aus Burschen. Da diese aber meistens zu diversen Veranstaltungen in Begleitung ihrer Freundinnen kommen, wird die Idee geboren, diese doch gleich für das Flötenspielen zu gewinnen. So wird schließlich der 27.10.1962 zum Meilenstein für das Spielmannswesen im ÖTB: Am Abend dieses Tages tritt der SZ Wien-Mariahilf bei der 100-Jahrfeier des Turnvereins Baden mit 25 Spielleuten, davon 6 Mädchen vor das Publikum. Die Aufregung ist groß, Begeisterung und Entsetzen halten sich die Waage. Heute sind Mädchen und Frauen aus keinem Spielmannszug mehr wegzudenken.
1961 Vom 20.-22.05.1961 findet das 1.Bundesspielmannszug-Treffen in Linz statt.
1960

In diesem Jahr wird bereits in der neu eingeführten blau-weißen Uniform gespielt, die die bisherigen weißen Hemden, weißen lange Hosen und schwarzen Schuhe abgelöst hat. Und auch ein reines Flötenstück, der Hohenfriedberger Marsch (von Friedrich dem Großen) kann schon intoniert werden und wird erstmals bei der 75-Jahrfeier des Vereines aufgeführt.

Beim 2.ÖTB-Bundesturnfest vom 13.-17.07.1960 in Graz führt der SZ Wien-Mariahilf den Block der Wiener Turner beim Festzug an.

Bald danach wird die Besetzung nochmals durch die Anschaffung einer Lyra erweitert, große Trommel und Becken folgen wenig später. Der erste öffentliche Auftritt in dieser für damalige Verhältnisse nun kompletten Besetzung erfolgt am 10.09.1960 beim Leichtathletikvergleichswettkampf in Waidhofen a.d. Ybbs mit dem Fliegermarsch (von Hermann Dostal).
1959 Anfänglich setzt sich der Spielmannszug (abgekürzt: SZ) nur aus Fanfarenspielern und Landsknechttrommlern zusammen, doch schon 1959 wird mit der Ausbildung von Flötenspielern begonnen.

In der Zwischenzeit haben sich weitere Spielmannszüge im ÖTB gegründet. Es wird ein Bundesfachwart für Spielmannswesen bestellt, der am 22.11.1959 nach Linz zur ersten Arbeitstagung der Spielmannszugführer lädt. Vertreten sind dort die SZ Linz, Wels, Ried, Salzburg, Graz, Villach, Traismauer und Wien-Mariahilf, die auch den Beschluss zur Einführung einer bundeseinheitlichen Bekleidung fassen.

1958 Der erste öffentliche Auftritt findet am 11.05.1958 beim Gerätewettkampf der Turner und Turnerinnen in der Schleifmühlgasse statt.
1957 In diesem Jahr schaffen sich die Brüder Friedrich und Manfred Nebenführ die erste von sechs ventillosen Fanfaren (Naturtrompeten) an. Noch im selben Jahr können sie mit den von ihnen rekrutierten Burschen beim ersten Einsatz im Turnsaal der Marchettigasse den Festkanon spielen.
1956 Begonnen hat alles mit dem 1.Bundesturnfest des Österreichischen Turnerbundes (ÖTB) vom 13.-15.07.1956 in Wels. Begeistert vom Auftritt des ersten Rieder Spielmannszuges beschließt die dort anwesende Abordnung des Turnvereines Mariahilf, - erst wieder zu Hause - es den Rieder Turngeschwistern gleichzutun.